unterstützt.selbstbewusst.sicher.
„Niemand ist als Erwachsener so körperlich abhängig, wie wenn man Pflege braucht.” (Konieczny 2014)
Menschen, die Hilfe brauchen, erleben im Alltag oft, dass ihre Grenzen nicht respektiert werden – zum Beispiel bei Ärztinnen, Therapeutinnen, Pflege- oder Assistenzkräften. Sie sind häufig dauerhaft auf andere angewiesen. Andere entscheiden dann mit über ihren Körper, die Hilfe, die sie bekommen, und ihr Leben. Diese Macht-Unterschiede sind nicht immer sichtbar, aber sie beeinflussen, wie sicher wir uns fühlen und wie wir uns selbst sehen.
Besonders schwerwiegend sind Grenzüberschreitungen und fehlende Unterstützung im privaten Umfeld – in den eigenen vier Wänden.
Wir planen gerade das Projekt „Emanzipiert für Assistenz“ (EfA).
Hier bieten wir Workshops an für:
- Menschen, die Assistenz nutzen oder nutzen wollen
- Assistenzkräfte und andere Helfende
Dabei geht es um diese Themen:
- Macht und Abhängigkeit im Alltag erkennen
- Grenzerfahrungen verstehen und besprechen
- Sich selbst wahrnehmen und Grenzen setzen
- Gut und respektvoll miteinander reden
- Rollen und Beziehungen klären
- Mut zur Selbstbestimmung und Stärkung geben
Wir möchten Menschen stärken – in ihrem Bewusstsein, in ihrer Rolle und in ihrem Handeln. Wir setzen Impulse für Selbstermächtigung, gegenseitigen Respekt und eine Kultur der Achtsamkeit im Umgang mit Macht und Nähe.
Denn: Selbstbestimmung braucht Sicherheit. Und Sicherheit beginnt dort, wo Grenzen geachtet werden.



